Beltane

Das fünfte Fest im Jahreskreis ist Beltane.

Wir feiern es in der Nacht zum 1. Mai.

Beltane bedeutet strahlende Sonne und nach ihr wurde auch Bel,Bal,Belenus benannt.

Mit Beltane beschreiten wir den endgültigen Sieg über den Winter. So wie Samhain den Winteranfang bedeutet,bedeutet Beltane das Ende des Winters. Beltane ist ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Zeugung.

Beltane ist das Fest der großen Vermählung von Himmel und Erde, im kleineren Maßstab von König und Königin, König und Land. Denn eine Königin war schon immer die Representantin des Landes, der Erde und des Volkes.

An diesem Fest vereinigen sich Göttin und Gott. Sie Zeugen somit den neuen Sonnengott.

Vom Jahreskreis gesehen ist es so, daß der Jahreskönig, der an Jul geboren wird, bis zu Beltane zum Jüngling herangewachsen ist und nun seine Königswürde einfordert.

Das wird in den Ritualen dargestellt, in dem sich der Königsanwärter erst beweisen muss, in dem er den mächtigsten Hirsch im Wald erlegt und damit seine Stärke beweist.

Zu diesem Fest wurde immer eine jungfräuliche Priesterin und ein Priester ausgewählt die, die Kraft der Götter in sich aufnahmen um sich in ihren Namen zu Lieben und einen neuen Sonnengott zu zeugen.

Die Priesterschaft und die Bevölkerung feierten zusammen sehr ausgelassen. Es war das Fest der freien Liebe. Sie tranken, sie aßen,tanzten und liebten sich bis am anderen Tag. In der ursprünglichen Form war der uns heute bekannte Maibaum ein Fetisch, der durch seine Anwesenheit für Fruchtbarkeit aller Menschen,Tiere,Gärten und Feldern sorgen sollte.

Es war die bildliche Darstellung der Vereinigung von Gott und Göttin.

Um diesen Maibaum wurde getanzt und er wurde mit bunten Bändern geschmückt. Jedes Band wurde zuvor mit einem Kinderwunsch besprochen. Die Jungfrauen und kinderlosen Frauen begannen mit ihrem Band in der Hand um den Maibaum zu tanzen.

Dieser Tanz lockte die Männer an, um zu schauen und um sich eine Partnerin auszusuchen. Daraufhin tanzte der Mann die auserwählte an und diese umtanzte den Baum und den Mann so das sie ein energetisches Band zwischen sich, Baum und dem Mann wob.

Zu diesem Fest gehört rytmische Musik, Feuerspiele, Gesang und ein großes Feuer und mehrere kleine Feuer.

Um dieses große Feuer wurde getanzt, gesessen und gesungen.

Auch das Vieh wurde zwischen zwei Feuern hindurch getrieben um sie von Krankheiten, Parasiten zu reinigen und fruchtbar zu machen.

Das große Beltanefeuer bestand aus neun Gehölzern (Eiche,Esche, Eberesche, Birke, Apfel,Stechpalme, Ahorn, Ulme, Buche), und wurde von 3x3 Männern aufgeschichtet.

Es wurden neun heilige Kräuter von der Hohen Priesterin in den Aufbau mit eingestreut um das Feuer zu segnen.

An diesem Fest wurden neuen Priesterinnen und Priester (Hexen) geweiht.

Auch hier hat die Kirche wieder gebastelt, durch die Heiligsprechung und Umbettung der Gebeine der Hl. Walburga (um 1710-1799) wurde im Mittelalter am 1. 5. gefeiert, daher der Name "Walburgisnacht". Die Heilige Walburga sollte - nach Meinung der katholischen Kirche - vor Hexen beschützen und das mythologisch geltenede keltische Fest Beltane als Mondfest in der Nacht des ersten Vollmondes zwischen der Frühjahrstagundnachtgleiche und der Sommersonnenwende ablösen.

Der Name „Walburgis“ leitet sich also von der Hl.Walburga ab, die als gelehrte und wohltätige Äbtissin des Klosters Heidenheim im Jahre 778 verstorben ist. Sie galt als Beschützerin der Zauberkünste.

 

Traditionell gilt die Nacht als der Zeitpunkt, an dem die Hexen zu einem Festtreffen zum Blocksberg (eigentlich Brocken) flogen. Der Brocken im Harz ist deshalb Schauplatz vieler berühmter Dramen und Geschichten.

Es galt im bäuerlichen Umfeld als unschicklich, an einem Feiertag bewegliches Inventar herumstehen zu haben, deshalb wurde von der Dorfjugend in der Nacht davor (Freinacht)"aufgeräumt". Daher die oft noch gepflegte Sitte, in der Walburgisnacht z. B. offene Türen auszuhängen, Schub- oder Mistkarren auf Bäume zu hieven, Heuwagen zu zerlegen und auf der Scheune wieder aufzubauen. Aber auch den Maibaum einer Nachbargemeinde zu klauen und schlimmsten Falls zu zersägen. Dies war eine der schlimmsten Schanden die es in der Zeit gegeben hat. Denn es wurde ja die Fruchtbarkeit der ganzen Gemeinde entwendet.


 

  • Traditionelle Farben:

Rot und alle Feuerfarben, Weiß und Grün

  • Pflanzen für Altar und Tischdeko:

Efeu, Gundermann, Klee, Farn, Knabenkraut, Mädesüß, Ringelblume, Waldmeister, Rose, Eiche, Birke, Weide, Eberesche, Vergissmeinnicht,Maiglöckchen, Stiefmütterchen, Sumpfdotterblume

  • Typische Speisen:

Alle Milch-, Eier- und Käse-Produkte. Verschiedene gewürzte Butter, Grüne Salate, Kräuter, Bärlauch ,Knoblauch, Erbeeren, Kuchen, Gebäck, Pilzgerichte, Geflügel, Fisch, Lamm und gebackener Schinken

  • Typische Getränke:

Weine, Maibowle,leichter Frühlingswein mit Erdbeeren, Met und Quellwasser

 

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