Lughnasad / Lammas /Schnitterfest

Lughnasad ist das siebte Fest im Jahreskreis.

 

Dieses Fest wird am 1. August gefeiert.

Lughnasad oder das Schnitterfest ist das erste Erntefest.

 

Lughnasad ist die Zeit der beginnenden Ernte. An diesem Fest ist es WICHTIG, den Segen der Götter für die Ernte zu erbitten, für eine regenfreie Erntezeit.

Für uns ist es die Zeit, darum zu bitten, daß wir unsere Vorhaben, deren Samen wir im Frühjahr gesäht haben und die jetzt Früchte tragen, zu Ende führen können, um die Früchte unserer Arbeit zu genießen. Es ist auch die Zeit, uns bei Mutter Erde dafür zu bedanken, daß sie uns ernährt.

Unsere Vorfahren bedankten sich jedes mal, wenn sie ein Tier töteten, einen Baum fällten oder auch nur seine Früchte ernteten. Sie hatten noch Respekt und Ehrfurcht vor dem Leben und lebten mit der Natur. Und nicht gegen sie. Diese Geisteshaltung haben wir leider verloren.Zu diesem Fest werden die ersten Brote aus dem neuen Getreide gebacken.

Viele Heilkräuter werden um diesen Feiertag geerntet, da die Heilwirkung am höchsten ist.

Diese Kräuterbündel wurden früher der Göttin geweiht und nach der Christianisierung im Namen Maria´s.

Im keltischen Raum dieses Fest zu Ehren des Sonnengottes Lugh gefeiert und daher auch der Name Lughnasad. Man opferte an diesem Tag den Korngott, in Form einer Strohpuppe die mit edlen Stoffen bekleidet war. In Zeiten von Schlechten Ernten wurden auch Menschen ( Prinzen oder hochgradige Kriegsgefangene) geopfert, denn je höher der Mensch Wert war , war er auch für die Götter wertvoller. Zu diesem Fest wurde riesige Feuer entzündet und die Opfer verbrannt. Dieses Fest diente für die Kelten, als eine der letzten Zusammenkünfte. Da der Winter nahte und der Weg zu einander beschwerlich war.Bei dieser Gelegenheit wurden Märkte abgehalten, bei dem Erntewerkzeug und Besen gekauft werden konnte, aber auch Vieh und Pferde. Es wurde die Ernte besprochen oder die vorhaben der nächsten Jahre. Es wurden auch Wettkämpfe und Spiele abgehalten. Ebenso gab es einen Heiratsmarkt. Das Fest begann damit, das jeder, der kam, eine Gemüsesorte für das gemeinsame Festmahl mitbrachte.Die Gemüsesuppe wurde gemeinsam zubereitet und frisches Brot dazu gegessen.


 

Auch hier finden wir die Kirche wieder. Mit dem Fest Maria Himmelfahrt am 15.August.Bei diesem noch heute die Kräuterbuschen geweiht werden. Auch die Märkte haben überlebt als Volksfest, Kirmes, Herbstmarkt oder Sommerfest. Auch mancherorts die Feuer. Funkenfeuer genannt.

  • Traditionelle Farben:

Alle Rottöne, dunkles Gelb, Orange und Blau

  • Pflanzen für Altar oder Tischdeko:

Sonnenblumen, Klatschmohn, Kornblumen, Johanniskraut, Herbstrosen, Alle Getreidesorten, Heckenblumen, Heidekraut, Birnen, Schlehen

  • Typische Speisen:

Gemüsesuppe, Brot, gegrilltes Fleisch und Fisch, Stockbrot,

Birnen, Kirschen, Erbsen, Linsen, Bohnen

  • Getränke:

Bier, Weine,Säfte

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